UA-236104063-1
Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Das innere Kind meldet sich oder warum uns immer wieder das Gleiche passiert

 

Liebe Seele da draußen,
ich möchte heute an dein inneres Kind appellieren. Was ist unser inneres Kind? Das ist die kleine Seele, die in uns steckt und beim Erwachsen werden in uns zurück gelassen wurde. Hier ein guter Link dazu:

https://wiki.yoga-vidya.de/Das_innere_Kind

Wie oft passiert es, dass ich Kunden bei mir in der Beratung habe, mit folgenden Probleme:

- Mann der sich wie Vater verhält
- Frau die sich wie Mutter verhält
- Probleme mit Chefin oder Chef

Meistens kommen wir erst nach einer Weile auf diese Verhaltensmuster. Doch wie kommt sowas zustande? Alte, ungelöste Konflikte mit Mutter oder Vater. Keine oder wenig fehlende Anerkennung in jungen Jahren; abwertendes und erniedrigendes Verhalten der Eltern. Zu wenig/zu viel Aufmerksamkeit gegenüber Kindern, keine Liebe oder erdrückende Liebe.

Dies und viel mehr spiegeln uns dann im Erwachsenenalter Freunde, Kollegen, Partner und Vorgesetzte wieder. Wir arbeiten also immer wieder die Themen unserer Kindheit und Jugend auf. Signifikant dafür sind auch fehlende Elternteile oder häufig abwesende Eltern. Dies führt dann zu Klammerverhalten oder auch zu starker Eifersucht, was meistens auf große Verlustängste zurück zu führen ist. Auch kann es das Gegenteil auslösen: Flucht vor Verantwortung in einer Beziehung oder gegenüber eigenen Kindern. Wie soll man das auch auf sich nehmen, wenn die Angst verletzt oder abgewiesen zu werden so immens groß ist?

Oft versuchen sich Erwachsene die fehlende Anerkennung auch in ihrer Arbeit zu holen. Erhalten sie diese nicht, reagieren sie wie kleine, trotzige Kinder. Im Grunde nicht anders zu verstehen als: Warum gibst du mir nicht deine Aufmerksamkeit und Anerkennung, ich habe doch alles dafür getan?
Wie oft höre ich: In meiner Arbeit herrscht ein großer Kindergarten! Zum wahnsinnig werden! Ja meine Lieben, tatsächlich herrscht überall Kindergarten. Weil viele große Erwachsene mit vielen, nicht bearbeiteten *inneren Kindern* in ihrem Herzen herum laufen. Die Aufgabe der Vorgesetzten als Spiegelbild der Ersatzeltern ist somit keine einfache.

Das Gleiche gilt für Beziehungen. Hier haben wir meistens ein sehr altes, oft vergessenes Mutter oder Vater Thema vorliegen. Im positiven oder negativen, je nach persönlicher Erfahrung. Oder ein männlich-weiblich Thema. Vater wollte immer Jungs, hat aber nur Mädels bekommen. Sicher mit größter Liebe erzogen und ins Leben begleitet. Und doch fangen viele an, unterbewusst diesem Wunsch zu entsprechen und ihr Leben danach auszurichten. Die weibliche, weiche, emotionale Seite wird wenig bis gar nicht gelebt. Umgekehrt beim Mutterthema genauso möglich.

Die Frage ist, können wir mit diesem Muster leben und glücklich sein? Wenn ja, herzlichen Glückwunsch! Wenn nein, sollten wir uns vor Augen führen, was uns immer wieder an ähnlichen Dingen im Zusammenhang mit jeglichen Beziehungen, als Muster wiederholend, passiert. In den meisten Fällen gehen die Muster weit in die Kindheit zurück.

Ich appelliere auch an alle Eltern: Lobt eure Kinder, sagt ihnen wie stolz ihr auf sie seid. Vermutlich habt ihr das selten selbst gehört aber ihr könnt jetzt den Grundstein vom Seelenleben eurer Kinder setzen. Sie werden es in sich tragen, ein Leben lang.

 

Liebe- und lichtvolle Grüße sendet dir
Katrin